Am 1. Jänner hat sich ein Teil unserer Reisegesellschaft vom 31.12. erholt, der andere Teil hat einfach so ausgeschlafen ... :-)
Am 2. Jänner war wieder action angesagt. Wir haben eine eintägige Tour in der Umgebung von Hikkaduwa gebucht. Am Anfang stand eine Bootsfahrt durch den wassernahen Dschungel.
Fortsetzung folgt demnächst :-)
["Demnächst", das ist eine Woche danach, der asiatische Zeitbegriff hat uns schon erfasst - sorry ;-)]
Wir sind noch bei der Bootsfahrt im Rahmen des Tagesausflugs am 2. Jänner.
Auf einer kleinen Insel legten wir an und konnten diesem Mann beim Schälen der Zimtrinde zusehen. Sie wird zu Stangen zusammengerollt und getrocknet.
Die nächste Station war ein buddhistischer Tempel, in dem wir von einem 11-jährigen Mönchsschüler begrüßt und herumgeführt wurden. Er stammt aus der Hauptstadt Colombo und wird nur einmal im jahr von seinen Eltern besucht. Und er spricht neben englisch auch ein paar Worte deutsch und russisch.
Als wir ihm sagten, dass wir aus Österreich kamen, zeigte er uns sofort "Austria" auf der Landkarte. DAS ist in Asien selbst bei Erwachsenen selten!
Nach der Bootsfahrt besuchten wir ein "Turtle Farm", quasi ein Hilfswerk für die Schildkröten. Sie sammeln am Strand verlassene Eier auf und kaufen sie den Einheimischen ab, die sie sonst verspeisen würde. Diese Eier werden auf der Turtle-Farm im Sand vergraben. Nachdem die Babyschildkröten geschlüpft sind, kommen sie in ein Becken und werden nach drei Tagen ins Meer freigelassen.
Die in Kristinas Hand ist gerade einen Tag alt!
Auch behinderte Schildkröten sind hier aufgenommen. Die im Bild oben ist ca. 70 cm groß und schon ein paar Jahre da. In der freien Wildbahn hätte sie wegen ihrer fehlenden rechten Flosse keine Überlebenschance ...
Hier sind wir in einem "Herbal Spice Garden", einem Kräuter und Gewürzgarten, wo auch Massagen im Eintrittspreis inbegriffen sind.
Ein Mimosenstrauch, dessen Blätter sich zusammenfalten, wenn man sie berührt.
Ein Coca-Strauch. Er darf nur im Herbal Spice Garden wachsen, im übrigen Sri Lanka ist sie verboten. In Peru haben wir (ganz legal) deren Blätter gekaut, nun konnten wir sie "als Ganzes" sehen.
Die nächste Station: Eine Maskenherstellung.
Diese Masken werden u.a. von Schamanen verwendet, um Geister auszutreiben. Diese Rituale finden am Abend, bzw. in der Nacht im Haus des Betroffenen statt und dauern rd. acht Stunden. Sobald im Garten ein Palmenblatt abbricht, weiss man, dass der Geist den Menschen verlassen hat.
Dieses unscheinbare Haus, das ganz abgelegen steht und nicht bezeichnet ist, beherbergt die längste liegenden Buddhastatue von Asien. Sie ist 35 m lang!
Dieser Zeitungsartikel beschreibt, dass ein hoher buddhistischer Mönch eine Anzahl Kühe von einem Schlachthof gekauft und somit vor dem nahen Tod gerettet hat. Die Kuh im Bild ging vor ihm auf die Knie. Diese Geschichte wurde nicht als Klamauk, sondern als wahre wundersame Begebenheit kolportiert und aufgenommen.
Demnächst folgt die vergangene Woche - ein Highlight können wir schon verraten: Wir haben alle einen professionellen Gerätetauchkurs begonnen, ein besonderer Spaß ...!
Na, jetzt machen sich aber schon massive Blog-Ermüdungserscheinungen bemerkbar!
Wann ist denn Heimkehr?
Kommentiert von: GerhardPuOn | Montag, 17. Januar 11 um 23:26 Uhr
Hallo Robert, freut dich das Schreiben und Fotografieren gar nicht mehr? Schicke euch noch letzte liebe Grüße und kommt gut heim, Bussi, Sabine
Kommentiert von: Sabine Riedler | Dienstag, 18. Januar 11 um 22:52 Uhr
Ja schade, jeden Tag warte ich aufs NEUE....Bis bald, freue mich schon aus wiedersehen :-)
Kommentiert von: elfie Weisz | Mittwoch, 19. Januar 11 um 10:32 Uhr