Von August 2010 bis Ende Jänner 2011 reisten wir einmal um die Welt: Robert, Kristina, Jeremias, Severin, und als "special guest" Matthias als Lehrer der Burschen.
Klara war am Anfang und am Ende der Reise dabei, in Kalifornien, Curaçao und Sri Lanka.
Begleite uns virtuell auf dieser spannenden Reise, wir freuen uns sehr über Kommentare.
Weiter hinten im Blog: Roberts Wanderungen 2006-2008.
Von 25. April bis 1. Mai 2002 sind der ganz junge Sammy-Hund und ich von Purkersdorf nach Aigen-Schlägl in OÖ gewandert, um einen lieben Freund zu besuchen. Klick auf's erste Foto!
Am 15./16. April 2006 von Hardegg ca. 30 km nach Nove Syrovice/CZ und am nächsten Tag retour. Mit vollem Gepäck, um die Ausrüstung zu testen und mich mit den Landkarten und Markierungen vertraut zu machen. Daraufhin habe ich die Route in CZ geändert.
Von 4. bis 8. Februar 07 waren wir in Italien unterwegs, von Sestri Levante bis Porto Venere. Der Link zum Blog ist *nicht* der "Galerie Eingang", sondern HIER: Los geht's!
Das wird ein kurzer Bericht ;-) Während die Burschen Unterricht hatten, machten Kristina & Klara einen Schaufensterbummel, auf der Suche nach einem Bikini für Kristina, bislang ohne Erfolg - morgen geht die Suche weiter.
Dieses Kreuzfahrtschiff ankert gerade vor Willemstad.
Am Nachmittag fuhren Kristina und Robert mit einem Kleinbus um 2 Gulden (0,85 Eurocent) rund um die Stadt. Sonst gibt es nicht viel vom heutigen Tag zu berichten - wie Christian vorgestern richtig kommentierte, können wir vorerst keine neuen Länder vorstellen oder mit Abenteuern aufwarten, wir erleben karibischen Alltag, was aber auch seine Reize hat :-)
Der tägliche Bericht ist Euch aber sicher ... wer weiss, welche unerwarteten Erlebnissen auf uns zukommen ...!
In aller Früh, um 8 Uhr trafen wir uns mit der Führerin des "Historisch Museum" beim Haus des ehemaligen Sklaven (siehe den gestrigen EIntrag). Sie hatte uns ein unvergessliches Erlebnis versprochen, wir würden 100-prozentig riesengroße Schildkröten im Wasser beobachten können.
Also stapften wir guten Mutes rund 15 Minuten lang zur Küste.
Der Blick zurück zum "Sklavenhaus" ...
... und voraus in die Bucht mit den versprochenen Schildkröten.
Wir warteten und warteten und warteten ...
... und warteten :-) Immerhin haben wir einige Male nahe dem gegenüberliegenden Ufer etwas kurz auftauchen und wieder verschwinden gesehen ... "There's one!" rief die Führerin jedesmal, doch sobald wir die Stelle geortet hatten, war die angebliche Schildkröte schon wieder untergetaucht.
Immerhin haben wir einen ganz jungen Leguan entdeckt, er hockte starr da und schien auch auf etwas zu warten :-)
Auch intensive Kakteen-Rituale halfen nicht, die gepanzerten Tiere wollten einfach nicht in der Nähe unseres Ufers auftauchen.
Es war dennoch ein lohnender Ausflug, die Steilküste mit den vielen Kakteen hätten wir sonst verpasst und war durchaus sehenswert.
Also machten wir noch einen Blick in die schöne Bucht ...
... und folgten unserer ur-sympathischen Führerin zurück zum Sklavenhaus.
Danach packten wir unsere sieben Sachen (mal sechs :-) und ... hatten einen Reifenplatzer, zum Glück unmittelbar nach dem Losfahren, noch im Schritttempo. Im Mietwagenvertrag stand, dass wir in so einem Fall einen neuen Reifen zahlen müssten, um die 100 Dollar. Doch eine Angestellte des "Rancho" gab uns den Tipp, einfach einen lokalen Reifenreperaturdienst aufzusuchen.
Robert schraubte den Reservereifen drauf, wir fuhren zum "tire service" und eine kanppe Stunde später war der Reifen repariert.
Die Reparatur kostete sagenhafte 10 Antillen-Gulden, was ca. 4 Euro 50 entspricht :-)))
Am Rückweg zu unserem neuen Quartier, dem Hotel Scharloo in Willemstad, entdeckten wir ein märchenhaft aussehendes Segelschiff, das sich gerade zum Auslaufen bereit machte.
Beachtet, dass auf jeder Segelquerstange einige Matrosen stehen, sogar ganz oben auf den Mastspitzenm steht jeweils einer in schwindelnder Höhe.
Als das Schiff losfuhr, winkten die Matrosen und begannen ein Lied zu singen, siehe dieses Video:
Momentan schauen wir uns im Live Stream das Tennismatch Melzer gegen Federer an ... :-)
Am Sonntag war natürlich wieder ausschlafen angesagt. Am frühen Nachmittag besuchten wir das "Historisch Museum", das das Wohnhaus eines ehemaligen Sklaven war. Er war der allererste Leibeigene, der in Curacao freigelassen worden war. Daraufhin baute er sich eben jenes Haus und lebte mit seiner Frau und 13 (dreizehn) Söhnen darin.
An einer Wand hängt dieses Portraitbild des Mannes, das ihn in schwarzem Anzug, weissem Hemd und mit Krawatte zeigt. Die Führerin erklärte, dass die Kleidung nachträglich in das Bild eingemalt worden war, weil er sich ein derartiges Gewand nicht leisten konnte.
Der Gartenzaun des Hauses ... effektiver als so mancher Stacheldrahtzaun ;-)
Als nächstes besuchen wir das Wohnhaus und Atelier der zeitgenössischen Malerin Nena Sanchez, die heute 65 Jahre ist und in ihrer Jugend sogar einmal "Miss Curacao" war. Fotos von ihren Bildern darf man leider nicht machen, aber auf ihrer Homepage (s.o.) sind viele ihrer überaus fröhlichen Bilder zu sehen.
Der Flaggenmast mit einem Windspielfisch auf der Terrasse.
So sieht die Gegend rund um das Atelier aus:
... überhaupt ein typisches Bild für den Nordwesten der Insel, savannenartig mit viel grün.
Danach kehrten wir noch auf einen Erfrischungsdrink in der Bar des Schmetterlingsgarten ein, wo wir bereits vorgestern waren und kauften im Supermarkt drei Stück "Red Snapper", die (wieder mal) köstlich schmeckten.
Morgen haben wir schon um 8 Uhr früh einen Termin mit der Führerin des "Historisch Museum". Sie wird uns zu einer abgelegenen Stelle des Strandes an der Nordküste begleiten, wo es u.a. Riesenschildkröten und vielleicht sogar einen Hai zu sehen gibt!
Noch 2 Tage in Westpunt, dann übersiedeln wir für 12 Tage nach Willemstad.
Eine ehemalige Sklavenunterkunft.
Den heutigen Samstag haben wir bis zum frühen Abend am Strand verbracht, unter anderem in Gesellschaft von Pelikanen, die immer wieder vorbeizischen und im seichten Wasser nach Beute tauchen.
Beim Schnorcheln nahe den Felsen sieht man viele bunte Fische und sonstige Meeresbewohner - macht Vorfreude auf richtiges Tauchen!
Badespaß pur!
Später hatte Severin die Idee, ein Strandtennis-Turnier auszurufen - jeder spielte gegen jeden, mit spontan erfundenen Regeln.
Als es zu dämmern begann, kauften wir noch für´s Abendessen ein, wie auf dieser Überwachungskamera im Supermarkt zu sehen ist :-)
Am Vormittag wollten Kristina, Robert und Klara die Aloe Vera Farm besuchen. Wir waren auch dort ...
... doch die Produktion ist gerade auf Pause, es wurde uns empfohlen, nächste Woche wieder zu kommen. Ok. Machen wir. Statt dessen fuhren wir zur originalen und einzigartigen "Curacao-Liqueur"- Fabrik.
Der Curacao wird seit über 100 Jahren aus getrockneten Orangenschalen plus einigen teilweise sehr geheimen Zutaten produziert.
Verkostet kann der Curacao natürlich auch werden :-)
Verkaufsberatung :-)
Nachdem wir ein paar Kostproben genossen hatten, besuchten wir eines der zahlreichen "Landhäuser", koloniale Wohnhäuser. Dieses ist seit 100 Jahren im Besitz der Familie Henriquez und ist jetzt ein Ausstellungsort für zeitgenössische KünsterInnen.
Klara mit der jetzigen Eigentümerin des Landhauses.
Nach dem Landhaus hatten wir noch ein Ziel: Den Schmetterlingsgarten samt Restaurant, der von einem ausgewanderten deutschen Ehepaar betrieben wird.
Nicht nur Severin staunte über die großen und farbenprächtigen Schmetterlinge, die aus Costa Rica importiert werden und eine durchschnittliche Lebenserwartung von 3 Wochen haben!
Ein Erfrischungsdrink war im ohnehin moderaten Eintrittspreis inbegriffen :-)
Am Abend speisten wir ausnahmsweise nicht "selbstgekocht", sondern im Restaurant des "Rancho el Sobrino" und lösten Denksportaufgaben (zB: Du hast 9 Kugeln, von denen eine etwas schwerer ist. Wie kann man mit einer Balkenwaage und nur 2 Versuchen feststellen, welche die schwerere Kugel ist?)
Der heutige Tag ist schnell und ziemlich ereignislos vorbei gegangen - ein Arztbesuch (Nachkontrolle für Severin, alles ok), Einkaufen, eine kurze Rundfahrt durch die Gegend, Abendessen, und das war es auch schon. Momentan läuft im TV eine venezulanische Serie, bald schlafen gehen ist angesagt ...
Morgen vormittag wollen Kristina, Robert und Klara eine Aloe Vera-Farm besuchen, für nachmittags ist wieder mal ein Strandbesuch geplant.
Nach der heutigen Schulzeit fuhren wir zu einer Imbiss-Stube auf einen Mittagssnack - das Pendant des österreichischen Würstelstandes sozusagen.
So sieht der Snack-Laden aus, wenn wir davor stehen ...
... und so, wenn die Einheimischen ihn bevölkern!
Das kurze Fußballspielen von gestern hatte übrigens Nachwirkungen ... Robert hat sich bei einem Sturz ein Knie leicht verdreht und Severins Zehen waren so lädiert, dass wir heute sicher sein wollten, dass nichts gebrochen ist. Die Ärztin schickte uns deshalb zum Röntgen - das interessanterweise in der hiesigen Sprache "Papiamtentu" genaus heisst, wie auf deutsch ...:
Die Diagnose: Alles ok, nur eine leichte Verstauchung!
Danach fuhren wir (wieder mal) nach Willemstad auf einen Kaffee (bzw. Cola) und staunten über die vielen und großen Schiffe, die durch die schmale Hafenstraße fuhren.
Diese großen Schiffe sind der Grund, warum die Straßenbrücke so hoch sein muss.
Willemstad hat zwei Ortsteile. Punda und Otrobanda, die durch eine bewegliche Brücke verbunden sind. Kommt ein Schiff, schwenkt die Brücke auf und zwei kleine Fährschiffe übernehmen die Leute, die von einem zum anderen Ortsteil wollen.
Die folgenden zwei Bilder zeigen den Ortsteil Punda (UNESCO Kulturwelterbe übrigens). Ganz rechts im ersten Bild ist die bewegliche Brücke zu sehen.
Ein weiteres Frachtschiff fährt vom offenen Meer in den Hafen, die bewegliche Brücke ist weit offen, parallel zum Ufer, auf dem wir gerade Kaffee (bzw. Cola :-) trinken:
Nun schließt die Brücke wieder ...
Obwohl Matthias schon früh am Abend angekündigt hatte, dass er erstmals für uns kochen würde (Tortilla de patatas), mussten wir auf dringenden Wunsch der Burschen unbedingt beim hiesigen Mac Donalds einkehren!
Die Tortilla à la Matthias mundete vorzüglich! Unter uns gesagt: Viiieel besser als jeder Burger :-) Und schlanker als der Herr rechts im Bild sind wir auch alle! ;-)
Diese zu Stäben gewaschenen Steine liegen in unterschiedlichsten Größen auf den Stränden herum :-)
Unser "Hausstrand", ca. 200 m vom Hotel entfernt.
Auf der Landkarte von Curacao sind zwei "Tourist Information Offices" eingezeichnet. Eines ist in der Hauptstadt Willemstaad, das zweite haben wir heute entdeckt, schräg gegenüber von unserem Hotel. Dieses Kabhäuschen ist verwildert, verfallen und unbesetzt :-)
Am Parkplatz unseres Hotels "Rancho el Sabrino" steht dieses Boot, das schon lange kein Wasser mehr unter dem Kiel hatte :-)
Der Eingang zum "Rancho". Was es mit dem Fiaker auf sich hat, haben wir noch nicht herausgefunden.
Nachdem der Unterrichtstag der Burschen beendet war, fuhren wir in ein Luxusressort zum Baden - und zum Fußballspielen ...
Unmittelbar bevor dieses Fotos entstand, sind Jeremias und Severin mit den Füßen zusammengestoßen - wir legten schmerzbedingt eine kurze Spielpause ein :-)
Hier kann man sich Massagen geben lassen. Kommentar von Kristina: "Das wäre ein super Praxisraum für mich!" :-)
Dieses prähistorische Überbleibsel (ca. 50 cm lang) kroch frech zwischen den Restaurant-Sesseln herum, verrichtete seine Notdurft, kletterte danach vor der Bar über ein paar Pflanzenstengel aufwärts und entschwand über das Dach der Bar ... :-)
In dem Ressort namens "Blue Bay" gibt es auch Tennisplätze, die Kristina und Robert bald bespielen werden, so ab 18 Uhr, denn vorher ist es viel zu heiss für Tennis!
Eine Ankündigung haben wir noch für euch: WIr haben einen internen Foto-Wettbewerb ausgerufen (von nicht im Blog veröffentlichten Bildern). Noch bevor wir Curacao am 18.8. verlassen, werden wir die Fotos hier präsentieren und euch ersuchen, sie zu bewerten! Ihr könnt euch also schon freuen, "the best of" des Landes kompakt zusammengefasst zu sehen!
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